Magnus Holl

Von der Liebe zu Wald und Natur

 

Klärwärter Magnus Holl

 

Schwabsoien - Dass an der neu eingeweihten Kläranlage auch alles reibungslos läuft, dafür ist Magnus Holl zuständig: Seit August 2004 ist er in Schwabsoien Klärwärter. Überwachung, Proben nehmen und Analysieren zählen dabei zu seinen Hauptaufgaben. Die Messwerte müssen dann alle gewissenhaft eingetragen werden, und ein Betriebstagebuch muss geführt werden. Doch das ist noch lange nicht alles: Natürlich müssen auch Maschinen bedient und die Geräte überwacht werden.

Für Magnus Holl ist der Halbtagsjob des Klärwärters die ideale Ergänzung zu seiner Arbeit als Landwirt: "Ich habe keine festen Zeiten und bin nicht gebunden", zählt er die Vorteile seiner Tätigkeit auf. Und auch für die Gemeinde ist es praktisch, dass der 38-jährige gleich greifbar ist, falls mal ein Fehler oder Problem auftauchen sollte: Schließlich befindet sich sein Hof unweit von der Kläranlage entfernt.

 

Zuvor im Forstamt

 

Auf dem Hof in Schwabsoien wohnt er mit Ehefrau Regina, eine geborene Bäckerbauer, und den beiden Buben Josef und Jakob. Gerade als sein Schwiegervater den Hof übergeben hatte, wurde in Schwabsoien ein Klärwärter gesucht: "Das hat sich zeitlich grad gut ergeben", meint Holl, der zuvor im Forstamt Sachsenried beschäftigt war.

"Ich war gern im Wald", sagt er über seine vorherige Stelle als Forstwirt. Doch seine jetzige Tätigkeit sei mit der Landwirtschaft viel besser vereinbar. Und auch heute noch hält sich der 38-jährige leidenschaftlich gern im Wald auf - ob zum Arbeiten im eigenen Wald in Ingenried oder aber zum Spazierengehen mit den Kindern. Überhaupt ist Magnus Holl gerne in der Natur, wie zum Beispiel zum Radlfahren.

Der Nebenerwerbslandwirt stammt aus Peiting und wuchs auf einem Hof in Kurzenried auf. Den elterlichen Hof hat sein Bruder Franz Holl übernommen. Auf dem Land lebt Holl sehr gern. "In die Stadt zieht's mich überhaupt nicht", sagt er aus voller Überzeugung.

 

ms

Schongauer Nachrichten vom 16. Oktober 2006

 


 

 

Quelle:

 

M. Schmid

Schongauer Nachrichten vom 16.10.06

 

Das Portrait am Montag