1,8 Millionen Euro in Spitzentechnik investiert

 

Mehr Möglichkeiten durch neuen Rohrlaserschneider

 

Schwabsoien - Die Firma Eirenschmalz Maschinenbaumechanik und Metallbau hat seit kurzem ein Gerät mit Spitzentechnik am Schwabsoier Standort. Rund 1,8 Millionen Euro flossen als Investitionssumme in eine zweite Rohrlaserschneideanlage und in das zirka acht Meter große Hochregallager. "Wir haben unsere Produktionskapazität um 50 % gesteigert", sagt Geschäftsleiter Anton Eirenschmalz. Jetzt besitzt die Firma, neben der älteren Schneideanlage eine zweite, die halbautomatisch funktioniert.

 

Das Material, das im Hochregal lagert und mit dem beide Anlagen bestückt werden, kann nun mit geringem Arbeitsaufwand vielseitig bearbeitet werden. Ob die Rohre gestanzt, gepresst, gebogen oder geschweißt werden müssen - in nur einem Arbeitsgang kann dies nun erledigt werden. Wir können komplette Baugruppen gearbeiten", berichtet Eirenschmalz. Wo bisher mit Eisensäge gearbeitet wurde, oder Aussparungen herausgefräst wurden, kommt nun die Lasertechnik zum Einsatz. Die Firma habe sich für die Investition entschieden, da in Metallverarbeitungsbetrieben eine solche Anlage fast schon zum technischen Standard gehöre. Mit der alten Anlage ist unsere Kapazität an ihre Grenzen gestoßen, äußert sich Eirenschmalz.

 

     Fertigungstiefe

 

Zudem wollte das Unternehmen, das am Schwabsoier Standort etwa 60 Mitarbeiter beschäftigt, "mehr Fertigungstiefe" erreichen, wie es der Geschäftsführer formulierte. Und, das erzählt er mit einem Lächeln, seit das mächtige Hochregal stehe, herrsche auch wieder mehr Ordnung in der Fertigungshalle, wo das Material vorher herumlag.

 


 

 

Kerstin Hamann

 

Schongauer Nachrichten

vom 6. April 2006